Über den Roman

»ë erzählt von der Sprachlosigkeit, von dem, was stumm bleibt, von dem, was splittert und bricht. Es ist ein Roman über das Erinnern und Vergessen, über Krieg, Auslöschung. Ich habe beim Lesen immer gedacht, es ist, als ob die Sprache Augen hätte. Diese wunderbar, schmerzhaft klarsichtige Sprache, sie sieht auf die Dinge und sie sieht Dich an. Es gäbe noch viel mehr zu sagen, aber vorerst: Lesen Sie dieses Buch!« — Ronya Othmann

»Es ist eine literarische Suchbewegung zwischen den Sprachen, den Landschaften, den Generationen und bei aller Trauer über Tod und Zerstörung doch auch ein Text, der einen dankbar und beglückt zurücklässt – einfach weil es ihn gibt.« — Carolin Emcke

»Den vielen Büchern […], die zuletzt vom Ankommen und Aufwachsen in Deutschland berichtet haben, fügt dieses eine Farbe hinzu, die bislang gefehlt hat.« — Tilman Spreckelsen, FAZ

»Die Sorgfalt, das Geschick, aber auch Timing und Passgenauigkeit der Autorin sind beeindruckend, geradezu modellhaft. Sie erzählt nicht eigentlich von Flucht, Exil und Eingewöhnung, wie es beispielsweise Emine Sevgi Özdamar oder Saša Stanišić in ihren preisgekrönten Büchern tun, sie erzählt von den sozialen und medialen Vermittlungen des Verschwundenen und seiner quasireligiösen Vergegenwärtigung, der sich der Roman selbst zuordnet. Und steht damit zu Recht auf der Shortlist des Deutschen Buchpreises.« — Hubert Winkels, SZ

»Kicaj […] hat das eindringlichste Debüt dieses Herbstes geschrieben, einen Roman, der schon mit seinen ersten Szenen klarmacht, was er kann.« — Marc Reichwein, Welt am Sonntag

Info & Links

Erscheinungstermin: 23.07.2025
176 Seiten, 22,00 €

Entstehung & Recherche

Fotos: Carl Philipp Roth